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Der bislang durch homophobe Äußerungen bekannt gewordene US-Senator Roy Ashburn hat sich nun im Radio als homosexuell geoutet.

Der republikanische Senator aus Kalifornien war nach einer Trunkenheitsfahrt von der Polizei festgenommen worden. Er war in Begleitung eines Mannes, den er zuvor in einer bekannten Schwulenbar kennengelernt hatte. Im Radiosender KERN gab Ashburn zu, schwul zu sein. Im Senat habe er seit 1996 stets gegen Homosexuellen-Rechte gestimmt, „weil das die Wähler in seinem Wahlkreis so von ihm erwartet hätten“. (Quelle: PRIDE1.de/kt)

Das Coming-Out des Senators beim Radiosender KERN ist bei Youtube abrufbar.

Category : Pride1 berichtet


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Schwule und Lesben stehen schon länger im Fokus der Unternehmen. Die Zielgruppe bietet einen neuen Markt – Meist kinderlos und kaufkräftig, ziehen Schwule und Lesben die Blicke und vor allem das Interesse der Marketingabteilungen der verschiedenen Branchen auf sich.

Endlich hat es auch die Internationale Tourismusbörse in Berlin (ITB) geschafft, die neue Zielgruppe für sich zu entdecken. Auf der weltweit größten und wohl für den Reisemarkt wichtigsten Fach- und Publikumsmesse präsentieren sich schwule Reiseveranstalter bereits seit Beginn der 90´er Jahre. Doch erstmals in diesem Jahr,
ist auf den 160.000 m² Ausstellungsfläche ein eigener Bereich für das Segment  „Gay & Lesbian Travel“ zu finden.  Neben dem „Spartacus Traveler“ – einem in der Szene mehr als bekannten Reisemagazin, werden auch der Großkonzern TUI, der bereits seine zweite Auflage des „Magalogs für schwule Männer“ mit einer Auflage von 205.000 Stück veröffentlich hat sowie zahlreiche kleinere Veranstalter vertreten sein.

Schwule und Lesben als neue Zielgruppe – Besonders die Lieblingsziele der Deutschen präsentieren sich sehr aufgeschlossen und kundenorientiert. So wirbt Mallorca beispielsweise mit extra Paketen für sonnenhungrige Männer, die unter Gleichgesinnten ihren Urlaub verbringen möchten. Aber auch Kreuzfahrten und Städtereisen sind im Angebot der Reiseveranstalter vertreten – Szene-Hotspots inklusive.

Wer sich an den Publikumstagen am Samstag und Sonntag selbst informieren möchte, was die Reisewelt für die schwule Zielgruppe so zu bieten hat, der wir in Halle 2.1 fündig. Geöffnet ist die ITB ab heute bis einschließlich Freitag nur für Fachbesucher. Urlaubshungrige und Neugierige können sich am Wochenende – 13. und 14. März 2010 in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr – von den bunten Urlaubswelten in den 26 Messehallen verzaubern lassen.

Welches Lieblingsziel habt ihr in 2010? Lasst es und wissen und schreibt einen Kommentar …

Category : Events | Reisen
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Die Australier haben es vorgemacht, die Südafrikaner machen es auch – gemeinsam sind am vergangenen Wochenende wieder mehrere Tausend Menschen auf die Straße gegangen, um für ihre Rechte zu kämpfen, zu protestieren, aber auch um ausgelassen zu feiern.

In Sydney waren es wieder Massen, die durch die Straßen zogen und das Mardi Gras Festival zu dem machten, was es ist: Ein Mega-Event nicht nur für Schwule und Lesben. Zahlreiche Kulturveranstaltungen und ein bunter Umzug durch Sydney gehörten dazu.

Aber auch in der südafrikanischen Hauptstadt Kapstadt, versteht man es, sich in Szene zu setzen. Aber nicht, um die eigene Person in den Mittelpunkt zu stellen, sondern vielmehr um auf die immer noch bestehenden Missstände aufmerksam zu machen. Zu Rhythmen der 70`er Jahre wurde in bunten Kostümen gefeiert, aber auch eine politische Botschaft verkündet. Mehrere tausend Homosexuelle zogen durch die Straßen der Hauptstadt – Transparente und Plakate mit „Ich wurde schwul geboren, du kannst mich nicht ändern!“ oder aber „Jesus sagt: Liebe deinen Nächsten!“ waren zu sehen.
Die Teilnehmer der südafrikanischen Gay Pride machten aber nicht nur auf die Umstände, Missstände und Intoleranz im eigenen Land aufmerksam. Neben den eigenen politischen Forderungen, setzten zahlreiche Teilnehmer sich zudem für die Erweiterung der Rechte Homosexueller in Malawi und Uganda ein.

In Südafrika sind Schwule und Lesben seit der Verfassungsänderung 1994 weitgehend anerkannt. Präsident Nelson Mandela setzte sich dafür ein. Seither steigen Ansehen und Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft, Diskriminierung und Gewalt sind dennoch alltäglich. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden in Südafrika seit 2006 anerkannt.

Category : CSD & PRIDE | Gay Events
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Während in Deutschland immer mehr Missbrauchsfälle im Umfeld der katholischen Kirche bekannt werden, erschüttert nun ein handfester Sex-Skandal den Vatikan: Junge Priester standen gegen Geld für homosexuelle Orgien zur Verfügung.

Wie „Welt Online“ berichtet, haben Unternehmer aus dem Kreis der „Ehrenmänner“ des Papstes junge Priester und -anwärter aus dem Vatikan für sexuelle Dienste bestellt, bekommen und bezahlt – mitunter sogar bis zu zwei Mal am Tag.

Zu einer näheren Untersuchung durch den Vatikan musste es erst gar nicht kommen, weil die Polizei einen der Ehrenmänner wegen des Verdachts der Korruption telefonisch überwachte und angesichts der eindeutigen Abhörprotokolle die Staatsanwaltschaft einschaltete. Papst Benedikt XVI. zog umgehend personelle Konsequenzen gegenüber den Beteiligten. (Quelle: PRIDE1.de/kt)

Category : Pride1 berichtet
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Derzeit ist deine Online-Community – GAYS.DE – leider nicht vollständig erreichbar. Grund dafür sind sogenannte DDoS-Attacken von bisher noch unbekanntem Ursprungs. Das gesamte GAYS.DE Team arbeitet eifrig an der Behebung der derzeitigen Probleme und bittet um euer Verständnis und ein wenig Geduld.

DDoS-Attacken sind sogenannte koordinierte Angriffe auf ein System oder die Server eines Anbieters, in unserem Fall eben die GAYS.DE Server. Dabei zielen die Aussender darauf ab, die entsprechend attackierten Seiten lahm zu legen, die Anbieter arbeitsunfähig zu machen. GAYS.DE ist daher momentan nur eingeschränkt nutzbar. Momentan können wir auch noch nicht absehen, wie lange die Einschränkungen auf GAYS.DE anhalten. Sobald alle Funktionen wieder einwandfrei nutzbar sind werden wir euch davon in Kenntnis setzen.

Wer in der Zwischenzeit dennoch nicht ohne seine Community leben kann, der ist in unserer FACEBOOK-GRUPPE herzlich willkommen. Aktuelle News aus Szene und Unterhaltung erfahrt ihr zudem im GAYS.DE Blog – Auch wie der aktuelle Stand der DDoS-Attacken ist.

Danke für euer Verständnis! EUER GAYS.DE TEAM

Category : GAYS.DE News
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Pups kommentiert zum Wochenende

Nein ich möchte nicht über einen gewissen Kinder- und Jugendfilm sprechen ;-) . Heute möchte ich meine neue Lieblings-Webserie einmal in den Mittelpunkt meines Wochenendkommentars stellen. Die Rede ist natürlich von „Doc Love“ – meiner neuen Sucht im WorldWideWeb…

Zynisch, gepaart mit sehr sarkastischen und dennoch realitätsnahen Einblicken, präsentiert sich Doc Love alias Tom in seiner neuen gleichnamigen Dramady. Sein Leben als Psycho-Schwuppe spielt sich zwischen Praxisalltag und seinem Youngstar Michi ab.  Und auf eine schon mehr als komische Art und Weise sind Privatleben und berufliche Erkenntnisse meist eng miteinander verbunden. Die Mischung aus „Dharma & Greg“, „Sex and the City“ und „Will & Grace“ mit ein paar Spritzern „Berlin, Berlin“ und ein wenig Wahrheit machen „Doc Love“ zudem was es ist – Eine sehenswerte Serie. Die wilden Kerle – Titel der heute erschienenen 9. Folge – treiben ihr Unwesen zwar immer nur fünf Minuten, dafür aber immer wieder mit neuem Witz und neuer Selbsterkenntnis.

Und wenn wir schon einmal dabei sind uns selbst zu erkennen, dann sollten wir das vielleicht auch mal dem lieben DFB beibringen. Das Medieninteresse an den Vorwürfen der sexuellen Belästigung im Fall Amarell reißt nicht ab. Die Spekulationen gehen weiter und der DFB drängt sich immer weiter ins Abseits. Was ist eigentlich aus den angepriesenen Kampagnen und Wortmeldungen von Seiten der Fußball-Bosse geworden. Wollte man sich nicht eigentlich für einen offenen Umgang mit dem Thema Homosexualität im Fußball einsetzen? Bisher scheint dies allerdings weniger der Fall zu sein. War am Anfang noch die Rede von Unterstützung und Beistand für Spieler und homosexuelle Fangruppen, so handelt man jetzt eher gegenteilig. Der DFB trägt derzeit zumindest nicht dazu bei, dass Homophobie im Fußball eingedämmt werden kann. Oder zählen Schiedsrichter nicht zum Spiel? Diese Haltung stimmt mich fraglich.

Euer Pups

Category : Pups Kommentiert
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Wie sich die großen Unternehmen wie zum Beispiel Volkswagen, Google und IBM auf der „Milk 2010“ präsentieren werden, ist sicherlich schon absehbar. Aber was steckt dahinter? Reine Imagepflege oder ist das Umdenken endlich auch in den Köpfen der Personalchefs angekommen? Wie sich die sexuelle Orientierung eines Mitarbeiters auf das Unternehmen auswirken kann, das diskutieren die Besucher der „Milk 2010“ ab morgen in der Alte Kongresshalle in München.

Dass die Gesellschaft von Vorurteilen geprägt ist, wissen wir alle. Denn der schwule Mann ist doch eigentlich viel besser gestellt, als sein heterosexueller Kollege. Er sieht gut aus. Ist immer gepflegt. Kann gut kochen. Ist  gut gebildet und mindestens ebenso gut ausgebildet. Er geht ins Fitnessstudio. Verdient gut. Achtet auf seine Ernährung. Hat besseren Sex. Und: Er riecht gut. Was will man denn mehr? Vorurteile oder besser gesagt Klischees, die in der Gesellschaft nun einmal existieren, die aber nur auf einen Teil den angesprochenen Personengruppe zutreffen. Das einzige was wirklich zu stimmen scheint, sind Kaufkraft und die etwas andere Lebensweise der schwulen, oder sagen wir lieber homosexuellen Zielgruppe. Keine Kinder, bewusstes Genießen des Lebens und Geld ausgeben, für Dinge, die man sich einfach Leisten möchte. So sieht es zumindest aus Sicht der Konsumenten aus.

Wie aber sieht es in der Wirtschaft, in kleinen, mittelständigen und den großen Unternehmen aus? Da gibt es zum einen die Konsumentensicht, die nun einmal nicht zu verachten ist. Auf der anderen Seite aber auch die Sicht in Innere. Diversity Management heißt dabei das Stichwort, welches Kernpunkt der „Milk 2010“ sein wird. Die Unternehmen entwickeln sich weiter und berücksichtigen auf der Suche nach erfolgreichen und zielstrebigen Mitarbeitern mit neuem Denken. Neben den altbewährten Kerndimensionen wie zum Beispiel Alter, Religion oder Geschlecht spielt auch die sexuelle Orientierung eines neuen Mitarbeiters eine Rolle. Fern ab von reinem Imagedenken für das Unternehmen selbst, hilft die Lesbe, der Schwule oder gar der Transsexuelle dabei, die verschiedenen Konsumentengruppen eines Unternehmens – einer Marke – neu anzusprechen. Neue Denk- und Sichtweisen bei Produktplatzierung und –gestaltung. Neue Ideen, Marketing- und Vertriebskanäle werden gemeinsam gefunden. Die „Verwaltung von Vielfalt“ – wie man Diversity Management am ehesten frei übersetzen kann – wird also voran getrieben. Die Erwartungshaltung an die „Milk 2010“ dürfte daher enorm sein und im Sinne aller Teilnehmer erreicht werden.

Ins Leben gerufen wurde die „Milk 2010“, die erste Karriereveranstaltung Europas speziell für Homosexuelle, von Andreas Wikberg und Stuart B. Cameron. Der Gedanke der Veranstaltung, eine Plattform zum Netzwerken und direktem Austausch zu sein, ist bereits geschafft. Unternehmen wie SAP, Cisco und Ford werden neben den oben bereits genannten anwesend sein und ihre Firmen-Denke in Vorträgen und Workshops wieder geben. Zudem soll exklusiv auf der „Milk 2010“ ein Index der Unternehmen vorgestellt werden, die sich besonders für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz einsetzen.

„MILK 2010“:
Freitag 05.03.2010 bis Samstag 06.03.2010
Alte Kongresshalle München
Zum Programm

Category : Community | Events | Gay Events