Das Motto des diesjährigen COME-TOGETHER-CUP (CTC) ist bewusst offensiv gewählt: Allen Interessierten − weltoffen und tolerant − soll ein sportliches Angebot abseits bestehender Klischees geboten werden. Beim CTC 2009, treten allein in Köln am 11. Juni 50 Frauen- und Männer-Fußballteams gegeneinander an. Aber auch in Berlin werden am 14. Juni zahlreiche Teams um das runde Leder kämpfen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Homophobie und Diskriminierung gegenüber Homosexuellen weiter abzubauen. Bereits seit 1995 überwindet die Veranstaltung Stadt- und Szenegrenzen und integriert nach eigener Aussage Minderheiten aktiv bei solch sportiven Veranstaltungen.
Auch die Prominenz lässt dieses Großereignis nicht unberührt. So standen im letzten Jahr zum Beispiel Oliver Petszokrat, Volker Beck und die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auf dem Rasen. Gepfiffen wurde übrigens vom damaligen Schirmherren Ex-Regierungspräsident Jürgen Roters.
In diesem Jahr unterstützt Christoph Daum die Benefiz-Veranstaltung. Bei einem Pressetermin in Köln, zeigte sich der Trainer des 1.FC Köln weltoffen und tolerant. Ganz anders als bei seiner verbalen Entgleisung im letzten Jahr. Daum erzählte sogar über seine Zeit in Istanbul und musste zugeben, dass die schwule Szene der Bosporus-Metropole sensationell ist. Auch gegenüber dem von Journalisten angeschnittenem Thema „Homosexualität im Profifußball“, zeigte sich Daum von einer neuen Seite. Demnach ist er „[...] für das Coming-Out von Profifußballern.” und würde diese auch tatkräftig unterstützen.