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Pups kommentiert zum Wochenende:
Was habe ich in der vergangenen Woche alles erlebt! Mein kleines zartes Sein. Meine Seele, die sich in Zurückhaltung wiegt. Die Bilder in meinem Kopf – Einfach alles ein Kapitel für sich. Wenig Schlaf, viel Arbeit und dennoch hat man es geschafft die Freizeit zu genießen. Sagen wir eher, Ich habe die Nacht zum Tag gemacht und mich rund um die Uhr wohl gefühlt. Als wäre ich ein Teil von Alice im Wunderland, zwischen Hutmacher und Grinsekatze unterwegs – wobei mein eigener Zustand eher auf die weiße König hindeutete. *lautlach und drüber nachdenk* – *STIMMT!*
Naja, der heutige Beitrag meiner Wenigkeit wird eben mal etwas anders, aber das macht ja auch nichts, denn ihr habt wieder was zu lesen, könnt ein verhaltenes Grinsen aufsetzen und euch vielleicht an der ein oder anderen Stelle wieder entdecken. Man weiß es nicht – ihr schon
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Wie auch immer. Die vergangene Woche war anders als die anderen. Merkwürdig. Aufregend. Im Moment würd ich sagen wollen: „…viele bunte Smarties…“ – upps ich habs gesagt.
Weltpolitisch gesehen ist die Welt immer noch die gleich, auch wenn sich schon wieder der Mund über unseren Vizekanzler zerrissen wird. In Amerika der eigene Sinneswandel mit den Interessen der Wähler kollidiert und in der Türkei jetzt Frauen einmal ihre Meinung sagen. Meckern können Politiker komischer Weise immer, aber handelt auch mal einer so, dass erfolgreiche, zukunftsorientierte und vor allem sinnvolle Ergebnisse erzielt werden? Nein! Oder täusch ich mich da etwa?
Nun ja, von Frühlingsgefühlen kann man irgendwie auch noch nicht wirklich sprechen. Der Schnee kommt und geht wie er will. In Spanien frieren die sich wenigstens genauso den Ar*** ab, wie wir hier! Aber warum sollte das Wetter auch machen, was wir wollen. Die Meisten wissen ja selber nicht was sie wollen… Bestes Beispiel unser lieber Theo, der einmal „HÜ!“ und einmal „HOT!“ sagt. Am Ende aber eigentlich gar nichts zu vermelden hatte. Keine Ahnung was das soll, Hauptsache er konnte seinen Senf dazugeben. (Anmerkung: Nun sitzt er im eigenen Senffaß – „Ich bin gespannt wir das Würstchen da wieder rauskommt!“)
Aber nun noch eine traurige Meldung zum Schluss: Meine neue Lieblingsserie. Meine Vorfreude auf den Montag, den Mittwoch und den Freitag ist dahin. Vorbei. Schluss. Aus. Fine. Ende im Gelände. Die vorerst letzte Folge von „Doc Love“ ist heute erschienen. Nun heißt es abwarten. Tee trinken und alle Folgen in der Dauerschleife schauen
Und wenn ich dann mitsprechen kann, dann sehen wir und hier – auf GAYS.DE! Ein schönes Wochenende euch da draußen!
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… bis zum Registrierungsende
Am 31. Mai endet die Möglichkeit, sich für die VIII. Gay Games Cologne 2010 in Köln als Teilnehmer für eine der 35 Sportarten oder fünf Kulturevents anzumelden. Von Klassikern wie Leichtathletik, Fußball und Schwimmen bis zu exotischeren Wettbewerben, wir z.B. Bodybuilding und Eiskunstlaufen bieten die Kölner Gay Games für Menschen jeglicher Leistungsfähigkeit genau das richtige Programm. „Die mittlerweile über 300 Ehrernamtler fiebern mit wachsender Begeisterung und unermüdlichem Einsatz den Spielen entgegen.“, heißt es in einer Mitteilung. „Die Startplätze bei einigen Sportarten werden langsam knapp, die Datenbanken der Bettenbörse und des Volunteermanagements füllen sich, überall auf der Welt schließen sich die Athleten zu Städteteams zusammen.“, heißt es weiter. Erst in der vergangenen Woche machte sich die Rainbow Memorial Flag auf ihren Weg nach Köln zur Eröffnungsfeier am 31.07.2010 im RheinEnergieStadion und läutete damit offiziell den Countdown ein. (Quelle: PRIDE1.de/pm/td)
Ein Interview der türkischen Familienministerin Selma Aliye Kavaf mit der Zeitung „Hürriyet” sorgt für Streit in der Regierung. Kavaf hatte Homosexualität als Krankheit bezeichnet, die geheilt werden müsse. Gesundheitsminister Recep Akdag hingegen sieht Homosexualität nicht als Krankheit und verweist das Thema zurück an das Familienministerium, weil es eher ein gesellschaftliches Problem sei – es gehe schließlich um Toleranz und Gleichberechtigung.
Einem Bericht des Portals „GGG.at” zufolge steckt die türkische Regierung in einem Zwiespalt: Zum einen habe Istanbul „eine der größten und buntesten Schwulenszenen Europas”, zum anderen bekämpfen die konservativen Kräfte offen die homosexuellen Vereine und Organisationen, während „transsexuelle Showstars wie Bülent Ersoy gefeiert werden”.
Wer nun für das Thema zuständig ist – Familien- oder Gesundheitsministerium -, wird in der Türkei zurzeit zwischen den Politikern über die Medien diskutiert. Eine einheitliche Linie der Regierung scheint es nicht zu geben. (Quelle: PRIDE1.de/kt)
Über die Begleitung des deutschen Außenministers Guido Westerwelle (FDP) durch seinen Lebenspartner Michael Mronz bei Auslandsreisen ist eine heftige Debatte entbrannt.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hatte Mronz vorgeworfen, als Begleiter von Westerwelle geschäftlichen Nutzen aus diesen Reisen zu ziehen. Im Gegensatz zu begleitenden Wirtschaftsdelegationen läge hier eine Verquickung von privaten und geschäftlichen Interessen vor. Das wiederum brachte ihr den Vorwurf der versteckten Homophobie von der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Silvana Koch-Mehrin (FDP), ein. Dem „Hamburger Abendblatt” zufolge sagte sie: „Anstatt zu begrüßen, dass Bundesaußenminister Guido Westerwelle seinen Lebensgefährten mitnimmt und so ein grandioses Zeichen für ein aufgeklärtes Europa setzt, bedient sie die niedersten Vorurteile gegen Schwule. Kein Hahn würde danach krähen, wenn Westerwelle verheiratet wäre und seine Frau mitgenommen hätte”. Koch-Mehrin ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe des Präsidiums für Chancengleichheit im Europäischen Parlament.
Manfred Bruns vom LSVD erklärt ebenfalls, dass die Begleitung durch einen Partner im jeweiligen Fall keine Frage der sexuellen Orientierung sein dürfe. „Hier müssen gleiche Maßstäbe für homo- und heterosexuelle Partnerschaften gelten”. Volker Beck (Bündnis 90 / Die Grünen) vertritt in einer Erklärung die Ansicht, dass „ein solcher Auftritt ein Appell zu mehr Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen sein” kann. Für die Begleitung durch seinen Lebensgefährten müsse sich Westerwelle aber genau so wenig rechtfertigen, wie ein Außenminister, der seine Ehefrau mitnimmt. (Quelle: PRIDE1.de/nb)
Im Februar haben wir noch von der Nominierung von DSF-Reporter Aljoscha Pause`s „Tabubruch“ zum Adolf-Grimme-Preis berichtet. Seit gestern ist es amtlich: Die Reportage zum Thema Homosexualität im Profi-Fußball zählt zu den Preisträgern.
Dachte man, dass in unserer Gesellschaft keine Tabus mehr existieren, so liegt man falsch. Gerade in den letzten Wochen haben sich die Medien regelrecht mit der Berichterstattung über den Schiedsrichter Eklat und den Reaktionen des DFB übertrumpfen wollen. Jeder gab vor, mehr zu wissen wollen. Jeder schien im Bilde zu sein. Eine letztendliche Klärung und Auflösung der Vorfälle lässt dennoch auf sich warten.
Homosexualität im (Profi-) Fußball scheint eben noch immer ein Tabuthema zu sein. Man(n) redet nicht offen darüber. Und wenn doch, dann nur, dass man von keinem Spieler wisse oder sich auch keinen vorstellen könne, der die gleichgeschlechtliche Liebe bevorzuge. Es wird also noch eine Weile andauern, bis sich der erste Bundesliga-Spieler outet. Das Interesse der Medien ist aber schon jetzt enorm
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In seiner ersten Reportage „Das große Tabu“ gelang es Pause bereits den Missstand als solches wieder zu geben. Kein anderer hatte es vorher soweit geschafft, Profis und Funktionäre zu diesem Thema vor die Kamera zu locken. In seinem zweiten – mit dem Adolf-Grimme-Preis 2010 ausgezeichneten – Werk „Tabubruch“, beschreibt er, wie versucht wird, den Missstand zu beheben. Mehr als zwei Jahre verbrachte der DSF-Autor im Vorfeld mit Recherchen zum Thema. Entstanden sind zwei beeindruckende Teile, die ihres gleichen suchen. „Vorsichtig und sensibel wagt sich Pause an das Thema heran und zeigt auf, wie weit verbreitet das Thema Homophobie auf dem Fußballplatz, vor allem aber unter den Fans, verbreitet ist. Dabei jagt er keiner Sensation hinterher, sondern klärt auf. Beeindruckend und vorbildlich für den deutschen Sportjournalismus.“, so lautet die Begründung der Jury.
Die Preisträger des 46. Adolf-Grimmer-Preises 2010 wurden aus insgesamt 57 Nominierungen gewählt. Drei unabhängige Jurys hatten die schwere Aufgabe, zwölf herausragende Produktionen in den Wettbewerbskategorien auszuwählen. Die offizielle Preisverleihung findet am 26. März im Theater der Stadt Marl statt.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte die AIDS-Hilfe NRW, die in den vergangenen 25 Jahren sowohl Ideengeberin als auch Motor für die Aidsbekämpfung im Land gewesen sei. Bei dem gestrigen Jubiläumsempfang im Düsseldorfer Landtag, sprach Laumann von neuen Maßstäben für die Aidsprävention: „Die Arbeit der AIDS-Hilfe NRW hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass in Nordrhein-Westfalen eine beispielhafte Aidspräventions- und Hilfestruktur entstanden ist“.
Landtagspräsidentin Regina van Dinther begrüßte die rund 300 Gäste aus Politik und Verwaltung, dem Verbandswesen, der Kultur und Presse sowie Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Mitgliedsorganisationen des Landesverbands in der Bürgerhalle des Landtags. Damit, so van Dinther, wolle das Parlament ein Zeichen setzen, dass Menschen mit HIV und Aids nicht am Rande der Gesellschaft, sondern in deren Mitte stehen sollten. Van Dinther dankte den Aidshilfen, die seit 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen Menschen mit HIV Mut mache, ihnen Unterstützung zukommen ließe, gegen Vorurteile anginge und sich Tag für Tag für deren Belange einsetze. „Die Aidshilfen in unseren Städten und Gemeinden werden auch weiterhin gebraucht“, betonte die Landtagspräsidentin.
In seiner Begrüßung dankte Landesvorsitzender Klaus-Peter Hackbarth besonders den anwesendenVertreterinnen und Vertretern der 42 Mitgliedsorganisationen der AIDS-Hilfe NRW, die ihre Kompetenz und ihren Erfahrungsschatz immer wieder in den Verband einbringen. „Ohne Euch wäre die AIDS-Hilfe NRW nicht das, was sie ist: Ein bunter, aktiver und effektiver Verband“, so Hackbarth.
Bei allen Erfolgen, die in 25 Jahren Aidshilfearbeit erreicht worden seien, dürfe man die nicht aus dem Blick verlieren, die heute immer noch am Rand der Gesellschaft stünden, etwa Menschen in Haft, Drogen Gebrauchende oder Migrantinnen und Migranten. Die Herausforderung für die Zukunft sei, sich immer der Realität zu stellen, Emanzipation und Selbstbewusstsein zu fördern, moderne Prävention lustvoll zu gestalten und dabei phantasievoll und unbequem zu bleiben wie das Leben selbst, betonte Hackbarth.
In diesem Jahr überreichte der Landesvorstand den Ehrenamtspreis „merk|würdig“ an Kornelia Hocke, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe Leverkusen, sowie an Thomas Schachten, seit langem engagiert in der Positivenselbsthilfe POSITHIV HANDELN und der landesweiten Präventionskampagne HERZENSLUST. Kornelia Hocke sei aus der Aidshilfearbeit Ihrer Stadt kaum wegzudenken, sagte die Landtagsabgeordnete Ursula Monheim in ihrer Laudatio. Sie streite unermüdlich für die Interessen der Menschen mit HIV und Aids, für Prävention, betreibe aktiv Öffentlichkeitsarbeit und sei die Integrationsfigur der Aidshilfe in der Stadt Leverkusen. Der Abgeordnete Rainer Bischoff würdigte das Engagement Thomas Schachtens, die Interessen HIV-Positiver bei der Konzeption neuer Präventionsansätze der AIDS-Hilfe NRW zu vertreten. Positive Männer als Buddys in das „Beratung und Test“-Projekt einzubeziehen, geht wesentlich auf seine Idee zurück. Damit stehe er für eine innovative Weiterentwicklung der Aidshilfearbeit im Land.
Das Sozialprojekt der Bielefelder AIDS-Hilfe „Hotel für alle Felle“, ist gestern im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahren AIDS-Hilfe NRW“ besonders gewürdigt worden. Olaf Lonczewski, Vorstand der AIDS-Hilfe NRW, sprach seinen Respekt gegenüber dem Projekt und allen mit wirkenden – ehren- sowie hauptamtlichen – Mitarbeitern aus.
Die Bielefelder AIDS-Hilfe hat bereits im Sommer 2005 begonnen das Sozialprojekt „Hotel für alle Felle“ zu etablieren. Hintergrund für die eigenverwaltete Tierpension ist es, langzeitarbeitslose Menschen mit und ohne HIV wieder in den Arbeitsmarkt einzubinden. Seit Eröffnung der Pension, im November 2008, musste die AIDS-Hilfe Bielefeld mit zahlreichen Rückschlägen kämpfen. Behörden und Ämter stellten sich quer, die Akzeptanz der Öffentlichkeit gegenüber den Mitarbeitern war verschwindet gering und auch der zweite Brandanschlag im Juli vergangenen Jahres war ein derber Schlag ins Gesicht. Menschen mit HIV sind in unserer Gesellschaft anscheinend noch nicht dahingehend akzeptiert, wie es die Mitarbeiter und Unterstützer der AIDS-Hilfen gerne sehen. Gerade deswegen machen sich Jahr für Jahr ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit stark. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass HIV-Infizierte einen Platz in gesellschaftlichen Alltag finden.
An dieser Stelle möchten auch wir unseren besonderen Dank an alle, die sich für die Thematik HIV und Aids engagieren, aussprechen. In den vergangen 25 Jahren ist nicht nur in NRW viel Arbeit geleistet, sondern auch eine gute Basis für die Zukunftsarbeite geschaffen worden. Besten Dank.